Arbeitgeber-Service

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Wir vertreten Ihre Interessen

Die Bosch BKK ist in vielen Bundesländern mit Geschäftsstellen vertreten. Das macht die Wege für Ihre versicherten Arbeitnehmer kurz.

Ergänzende Informationen und Links

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Rufen Sie uns gerne an unter 0711/811 31002 oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Detailinformationen zum Thema

Paritätische Beitragstragung in der Krankenversicherung ab 01.01.2019

Seit 2015 zahlten die Arbeitnehmer höhere Krankenversicherungsbeiträge als der Arbeitgeber. 2019 ändert sich dies wieder. Der Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung wird wieder paritätisch finanziert. Der bisher allein vom Arbeitnehmer zu zahlende kassenindividuelle Zusatzbeitrag wird wieder zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen. Der Zusatzbeitrag schwankt, je nach Kasse, bis zu 1,7 Prozent sind aktuell möglich. Der Zusatzbetrag bei der Bosch BKK liegt bei soliden 0,9 Prozent.

Mehr zur Beitragsabführung erfahren Sie hier

Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss in der bAV (betriebliche Altersversorgung) ab 2019

Sofern der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge spart, ist er künftig verpflichtet bei Neuverträgen, den ersparten Anteil an den Sozialversicherungsbeiträgen (pauschaliert – 15 Prozent des Umwandlungsbetrages) zugunsten des Arbeitnehmers an die Versorgungseinrichtung weiterzuleiten.

Mehr zur betrieblichen Altersversorgung finden Sie hier

DEÜV-Meldungen: Bestandsprüfung ab 2018

Im Rahmen des 6. SGB IV-Änderungsgesetzes (6. SGB IV-ÄndG) wurden verschiedene neue Bestandsprüfungen rund um das Meldeverfahren in der Sozialversicherung verabschiedet. Ab dem 01.01.2018 wurde die Bestandsprüfung für das DEÜV-Meldeverfahren eingeführt.
Mehr zu den DEÜV-Meldungen finden Sie hier

Entsendung eines Mitarbeiters

Während einer Entsendung bleibt der Arbeitnehmer unter Umständen weiterhin in Deutschland sozialversicherungspflichtig, ggf. benötigt der Arbeitnehmer einen entsprechenden Nachweis für den ausländischen Versicherungsträger. Im Laufe des Jahres 2018 wurde das elektronische Antragsverfahren auf den Weg gebracht. Ab dem 01.01.2019 ist das Verfahren verpflichtend zu verwenden.
In einer Übergangszeit bis zum 30.06.2019 akzeptieren wir in begründeten Ausnahmefällen Ihre in Papierform gestellten Anträge.
Mehr zu Entsendungen finden Sie hier

Änderungen im Mutterschutzgesetz ab 01.01.2019 (Bußgelder möglich)

Das ursprünglich für 2017 angekündigte neue Mutterschutzgesetz (MuSchG) trat am 01. Januar 2018 in Kraft.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet eine Gefährdungsbeurteilung für jeden Arbeitsplatz durchzuführen, unabhängig ob der Arbeitsplatz von einer Frau oder von einem Mann besetzt ist. Dies gilt auch für Betriebe in den ausschließlich Männer beschäftigt sind.

Mehr zu den Änderungen finden Sie hier

sv.net Neuerungen

Seit dem 02.07.2018 besteht die Möglichkeit einen A1 (Antrag und Ausnahmevereinbarung) über das sv.net maschinell an die Krankenkasse zu übermitteln.
Mehr über das sv.net erfahren Sie hier

Mindestlohn 2019

Seit 2017 lag der Mindestlohn bei 8,84 EUR. Jetzt wird der gesetzliche Mindestlohn in zwei Schritten erhöht. Ab dem 01. Januar 2019 steigt der Mindestlohn auf 9,19 EUR und eine weitere Erhöhung wird zum 01. Januar 2020 erfolgen (9,35 EUR).
Mehr zum Mindestlohn erfahren Sie hier

Anpassung Faktor F

Der neue Wert für den Faktor F wurde ab 01.01.2019 auf 0,7566 festgelegt.
Erfahren Sie hier mehr

Gleitzone

Zum 01.07.2019 wird die Gleitzone deutlich angehoben. Bis 30.06.2018 liegt die Gleitzone zwischen 405,01 EUR und 850,00 EUR. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht eine Ausweitung bis auf 1.300 EUR vor zum 01.07.2019 vor..

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Beitragssätze

Krankenversicherung

Auch 2019 bleibt der Beitragssatz bei der Bosch BKK weiterhin stabil bei 15,5 Prozent (Zusatzbeitrag inklusive). Dieser Beitrag setzt sich zusammen aus dem Pflichtbeitrag von 14,6 Prozent sowie dem individuellen Zusatzbeitrag jeder Kasse. Der Zusatzbeitrag bei der Bosch BKK liegt seit 2016 stabil bei 0,9 Prozent.

Zusatzbeitrag

Auch 2019 liegt der Zusatzbeitrag bei der Bosch BKK seit 2016 stabil bei 0,9 Prozent. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei allen gesetzlichen Krankenkassen wird durch den Schätzerkreis, der sich aus Vertretern des Bundesgesundheitsministeriums, des Bundesversicherungsamtes (BVA) und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zusammensetzt, ermittelt. Dieser wird jeweils bis zum 1. November bekannt gegeben und gilt für das komplette folgende Kalenderjahr.

Mehr zum Zusatzbeitrag 2019 erfahren Sie hier

Pflegeversicherung

Aufgrund des Pflegeversicherungs-Beitragsanpassungsgesetz wurde der Beitragssatz zum 01.01.2019 um 0,5 Prozent erhöht. Der Beitrag zur Pflegeversicherung liegt somit bei 3,05 Prozent. (2018: 2,55 Prozent). Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr zahlen weiterhin einen Zusatzbeitrag von 0,25 Prozent. Der Beitragszuschlag ist vom Arbeitnehmer allein zu tragen. Der Beitrag für kinderlose Mitglieder liegt somit bei 3,3 Prozent (2018: 2,8 Prozent).

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Rentenversicherung

Der allgemeine Beitragssatz in der Rentenversicherung wurde 2015 aufgrund der Beitragssatzverordnung auf 18,7 Prozent gesenkt. Gemäß dem Rentenversicherungsbericht sollte der Beitragssatz bis 2020 unverändert bleiben. Zum 01.01.2018 wurde erneut gesenkt auf 18,6 Prozent. Diese Senkung resultiert aufgrund der steigenden Beschäftigungszahlen sowie einer Steigerung beim Lohnzuwachs. Der Schätzerkreis hat somit die Nachhaltigkeitsrücklagen von mehr als 1.5 Monatsausgaben prognostiziert. Somit wird gewährleistet, dass der Haushalt (Einnahmen und Ausgaben) ausgeglichen werden. Durch die Nachhaltigkeitsrücklage werden Einnahmeschwankungen über das Jahr hinweg ausgeglichen.

Arbeitslosenversicherung

Der Beitragssatz in der Arbeitslosenversicherung wurde zum 01.01.2019 von 3,0 Prozent auf 2,5 Prozent gesenkt.

Umlageversicherung – U1 und U2

Das Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG) regelt die Umlageversicherung. Der Beitragssatz in der U1 liegt ab 2019 bei 2,40 Prozent (Erstattung 70 Prozent des Bruttoentgelts) und in der U2 bei 0,35 Prozent (100 Prozent bei Mutterschutz und 120 Prozent bei Beschäftigungsverboten).
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Insolvenzgeldumlage

Der Beitragssatz zur Insolvenzgeldumlage bleibt in 2019 bei 0,06 Prozent. Die Insolvenzgeldumlage ist mit wenigen Ausnahmen von allen Arbeitgebern für jeden Arbeitnehmer zu zahlen.
Erfahren Sie mehr zur Insolvenzgeldumlage


Allgemeine Informationen

Ihnen als Arbeitgeber stehen qualifizierte Mitarbeiter unseres Partners VITASERV AG zur Verfügung. Unser dortiger Arbeitgeber-Service informiert Sie über alles, was Sie bei Abführung des Gesamtsozialversicherungsbeitrages beachten müssen. Vor allem aber verstehen wir uns als zuverlässiger Ratgeber in sozialversicherungsrechtlichen Fragen. Von unserem Arbeitgeber-Service erhalten Sie aktuelle Informationen über neueste gesetzliche Entwicklungen in der Sozialversicherung. Außerdem halten wir eine Vielzahl von wichtigen Basisinformationen für Sie bereit.